Aktuelle Pressemitteilungen Schleswig-Holstein

Keuchhustenfälle in Schleswig-Holstein: Rasanter Anstieg der Infektionsquote bei Kindern und Jugendlichen

(7.2.2017) Kiel. In Schleswig-Holstein ist die Anzahl der Keuchhustenfälle in 2016 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 325 Infektionsfälle gemeldet, in 2015 waren es noch 191. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 70 Prozent. Auf Bundesebene stiegen die Fälle ebenfalls an, und zwar um rund 50 Prozent.

Schritt nach vorn für Schleswig-Holsteins Krankenhäuser: Einigung über Landesbasisfallwert 2017

(31.1.2017) Kiel. Der Landesbasisfallwert 2017 für Schleswig-Holstein beträgt 3.346,50 Euro. Darauf haben sich die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) und die Verbände der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung verständigt. Dieser für die Abrechnung der Krankenhausleistungen maßgebliche Wert steigt damit gegenüber dem Vorjahr um 2,08 Prozent.

Neues Pflegestärkungsgesetz II: AOK zählt landesweit mehr als 1.400 neue Anträge

(20.1.2017) Kiel. Seit Einführung des neuen Pflegestärkungsgesetzes II ab 1. Januar 2017 gingen allein bei der Pflegekasse der AOK NORDWEST in den ersten zwei Wochen dieses Jahres insgesamt 1.426 neue Pflegeanträge ein. Das waren 25,2 Prozent mehr als in den ersten beiden Januarwochen des Vorjahres. Das teilte heute die AOK NORDWEST in Kiel mit.

Krankenhausbehandlungen in Schleswig-Holstein: Hautkrebsfälle weiter auf hohem Niveau

(18.1.2017) Kiel. Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs liegt in Schleswig-Holstein nach wie vor auf einem hohen Niveau. So wurden im Jahr 2015 insgesamt 2.578 Patienten in Kliniken stationär behandelt. Das sind zwar fast sechs Prozent weniger als noch ein Jahr (2.741) zuvor, im Vergleich zu 2010 (2.316 Fälle) lagen die Krankenhausweinweisungen damit aber immer noch um 11,3 Prozent höher.

Sprachtherapie bei Kindern: Deutliche regionale Unterschiede in Schleswig-Holstein

(15.12.2016) Kiel. Für viele Schulanfänger heißt es nicht nur lesen, rechnen und schreiben zu lernen, sondern auch das richtige Sprechen: 24,9 Prozent der sechsjährigen Jungen in Schleswig-Holstein erhielten im vergangenen Jahr rund um den Schulbeginn eine Sprachtherapie. Bei den gleichaltrigen Mädchen waren es immerhin noch 17,3 Prozent. Das teilte heute die AOK NORDWEST aufgrund des aktuellen Heilmittelberichts 2016 mit.