Aktuelle Pressemitteilungen Westfalen-Lippe

Hohe Ansteckungsgefahr: Deutlicher Anstieg der Windpocken-Fälle in Westfalen-Lippe

(16.3.2017) Dortmund. Die Zahl der Windpocken-Fälle ist in Westfalen-Lippe in 2016 stark gestiegen. Insgesamt wurden 2.656 Infektionsfälle gemeldet, in 2015 waren es noch 2.205. Das entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent. Dabei gibt es in den einzelnen Regionen deutliche Unterschiede. Im Vergleich: Auf Bundesebene stiegen die Fälle nur um etwa zehn Prozent, in gesamt Nordrhein-Westfalen um 5,4 Prozent. Das teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

Wenn der Nachwuchs krank ist: Väter springen immer öfter bei der Pflege ihres kranken Kindes ein

(2.3.2017) In Westfalen-Lippe übernehmen immer mehr Väter die Pflege ihres erkrankten Kindes. Es melden sich zwar nach wie vor mehr Mütter als Väter von der Arbeit ab, damit sie sich zu Hause um ihr Kind kümmern können. Aber die Väter nehmen ihre Rolle immer ernster.

Keuchhustenfälle in Westfalen-Lippe: Rasanter Anstieg der Infektionsquote bei Kindern

(7.2.2017) Dortmund. In Westfalen-Lippe ist die Anzahl der Keuchhustenfälle in 2016 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 1.150 Infektionsfälle gemeldet, in 2015 waren es noch 768. Das entspricht einem Anstieg von 49,6 Prozent, in Nordrhein-Westfalen wurde ein Anstieg von 54,1 Prozent gemeldet.

Neues Pflegestärkungsgesetz II: AOK zählt in Westfalen-Lippe fast 4.000 neue Anträge

(20.1.2017) Dortmund. Seit Einführung des neuen Pflegestärkungsgesetzes II ab 1. Januar 2017 gingen allein bei der Pflegekasse der AOK NORDWEST in den ersten zwei Wochen dieses Jahres insgesamt 3.725 neue Pflegeanträge von AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe ein. Das waren etwa sieben Prozent mehr als in den ersten beiden Januarwochen des Vorjahres. Das teilte heute die AOK NORDWEST in Dortmund mit.

Krankenhausbehandlungen in NRW: Hautkrebsfälle weiter auf hohem Niveau

(18.1.2017) Dortmund. Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs liegt in Nordrhein-Westfalen nach wie vor auf einem hohen Niveau. So wurden im Jahr 2015 insgesamt 23.463 Patienten in Kliniken stationär behandelt. Das sind zwar 0,6 Prozent weniger als noch ein Jahr (23.615) zuvor, im Vergleich zu 2010 (19.639 Fälle) lagen die Krankenhausweinweisungen damit aber immer noch um 19,5 Prozent höher.